Zirkeltraining 2011
Nachdem im letzten Jahr bereits eine Gruppe von Feuerwehrleuten aus der Gemeinde Rosdorf am Zirkeltraining in Hann. Münden teilgenommen hat, war das Interesse groß, auch in diesem Jahr hinzufahren.
Ein Teil der Gruppe wurde wie bereits im Vorjahr durch das Gemeindeausbilderteam gestellt, die anderen Kameraden kamen aus den Ortsfeuerwehren Rosdorf und Sieboldshausen. Komplettiert wurde die Gruppe durch drei Kameraden aus der Ortsfeuerwehr Elliehausen, die auch ihren Rüstwagen zur Verfügung stellten.
Beim Zirkeltraining für Feuerwehren und Rettungsdienst handelt es sich um eine ganztägige Ausbildungsveranstaltung, bei der die teilnehmenden Feuerwehren vor verschiedene Einsatzszenarien gestellt werden und diese mit ihren eigenen Mitteln und Kenntnissen bewältigen müssen. Gemeinsam mit Rettungsdienstkräften der verschiedenen Hilfsorganisationen werden die Einsatzstellen angefahren und bearbeitet. Es gibt sowohl Lagen, die eher technisch gestaltet sind, als auch Solche, die einen medizinischen Schwerpunkt haben.
Die Gruppe aus Rosdorf begann den Tag mit der Abfahrt um 06:00 Uhr am Feuerwehrhaus Obernjesa. Nach der Ankunft in Wolfhagen, war noch etwas Zeit, sich die Fahrzeuge anzuschauen mit denen gearbeitet wurde. Um 08:00 Uhr war der Beginn des Zirkeltrainings und die erste „Alarmierung“ führte das Löschgruppenfahrzeug und den Rüstwagen zu einem Arbeitsunfall. Eine Kanalarbeiterin war in einem Schacht bewusstlos geworden und musste gerettet und versorgt werden. Da der Rettungsdienst erst einige Zeit nach der Feuerwehr eintraf, wurde die gesamte Erstversorgung durch Feuerwehrleute mit Material vom LF vorgenommen.
Es folgte eine verletzte Waldarbeiterin, die im Wald erstversorgt wurde und in Abstimmung mit der Notärztin mittels Schleifkorbtrage aus dem Wald zum Rettungswagen gebracht wurde. Die anspruchsvollste Lage war die dritte Station: ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person, die nach einem Überschlag teilweise aus dem Auto hing und im Fensterrahmen eingeklemmt war. Hier zeigten sich die Stärke des Rüstwagens und der gute Ausbildungsstand der Kameraden, die diesen Einsatz auch gut bewältigten. Die weiteren Stationen waren eine verletzte Person nach einem Hochspannungsunfall an einer Bahnstrecke und eine verletzte Person, die in einem landwirtschaftlichen Gerät eingeklemmt war.
Nach sechs fordernden und realistisch dargestellten Stationen wurden die Fahrzeuge am Feuerwehrstützpunkt wieder komplett einsatzbereit gemacht. Es gab noch ein kurzes Abschlussgespräch mit Ausgabe der Fortbildungsbescheinigungen. Selbstverständlich gab es auch noch etwas zu Essen und zu Trinken um verbrauchte Energie wieder aufzufüllen.
Vielen Dank an dieser Stelle an das DRK Kassel und die Feuerwehr Wolfhagen-Ippinghausen, die in diesem Jahr diese Veranstaltung auf die Beine gestellt haben.





v.l.n.r.: T. Köwing, M. Faust, S. Ullrich, U. Kraft, C. Ullrich, B. Krusche,
C. Rambow, A. Urland, G. Sattler, N. Schmidt, C. Kaufmann









